Ich glaube fest daran, dass ein gut erzählter Film den Lauf eines Lebens verändern kann, manchmal sogar den einer ganzen Gesellschaft. Und nirgends wird das so deutlich wie im Kampf gegen Korruption. Ein Film, der klug verteilt wird, an Medien, an Politik, an NGOs und an das Publikum, kann Untersuchungen auslösen, Reformen anstoßen und dafür sorgen, dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden.
Darum haben wir auf der Doxumentale gemeinsam mit Transparency International und der International Anti-Corruption Conference (IACC) ein eigenes Programm auf die Beine gestellt: sieben sorgfältig ausgewählte Filme über die globale Macht der Korruption und die Kraft der Wahrheit. Films for Transparency, die IACC-Initiative, ist das weltweit erste Dokumentarfilmfestival, das sich ausschließlich der Korruption widmet, und unser Programm war unser Beitrag zu diesem gemeinsamen Anliegen.
Was mir dabei besonders wichtig ist: ethisches Filmemachen. Wer über Korruption erzählt, bringt oft Whistleblower, Aktivistinnen und Betroffene vor die Kamera, und mit dieser Verantwortung gehen wir sorgsam um. Wir feiern Filmemacherinnen, die ihre Protagonist*innen nicht als Quellen behandeln, sondern als Partner.
Diese Partnerschaft zeigt, wie wir arbeiten: Wir bauen thematische Programme mit starken internationalen Partnern und geben Filmen den Rahmen, in dem sie wirklich etwas bewegen. Und sie geht weiter.
Sie sind eine Organisation mit einem Thema, das Gehör braucht? Wir kuratieren das Programm, das es trägt. mail[at]thegoodmedia.net





