„Echte Menschen, echte Gesichter, echte Leben": Ein Gespräch mit Mstyslav Chernov

Manche Gespräche gehören an einen besonderen Ort. Mit „Films Change the World” machen wir das Rote Rathaus zur Bühne für die Frage, was Dokumentarfilm in Zeiten von Desinformation leisten kann.

Es ist kein Zufall, dass wir diesen Abend ins Herz der Stadt gelegt haben. Wenn es um die Frage geht, was Dokumentarfilm für Demokratie und Wahrheit bedeutet, dann soll das im Roten Rathaus stattfinden, dort, wo Berlin regiert wird.

Am 14. Februar 2025 war Mstyslav Chernov unser Gast, der ukrainische Journalist und Regisseur, dessen oscarprämierter Film „20 Days in Mariupol” die Welt erschüttert hat. Wir haben mit ihm über die Kraft des Dokumentarfilms gesprochen, über die Widerstandskraft der Menschen in der Ukraine und über seinen neuen Film „2000 Meters to Andriivka”. Ein Satz von ihm ist uns geblieben und wurde zum Leitmotiv des Abends: Es geht um echte Menschen, echte Gesichter, echte Leben, nicht um Verhandlungsmasse und nicht um Linien auf einer Landkarte.

Warum uns das so berührt hat? Weil Chernov auf den Punkt bringt, was wir bei jedem Projekt spüren: Ein Dokumentarfilm hält fest, was sonst im Lärm der Nachrichten verschwindet. Und genau deshalb braucht er Menschen, die ihm zuhören. Das gesamte Interview kann man hier lesen: Doxumentale

„Films Change the World” ist für uns mehr als eine Veranstaltung. Es ist der Beweis, dass wir diskursive Formate auf höchstem Niveau denken und umsetzen: von der Auswahl der Gäste über die Partner bis zur Produktion vor Ort. Wenn eine Institution ein Flaggschiff-Event mit Haltung plant, setzen wir es gern gemeinsam um.